Mittwoch, 31. August 2011

Rote Häkeljacke

Juchhu, ich habe fertig!
Es fing ganz harmlos an. Letztes Jahr im August kaufte ich mir
die Häkeltrends 03/2010. Darin entdeckte ich eine Jacke, im
Westenstil, die mir gefiel.



Gedacht, getan, losgezogen, Wolle gekauft.
Die Bingo von Lana Grossa in terra sollte es sein.
Nun ja, in der Anleitung stand 800g, ich glaubte es und kaufte.

Dann dieses Muster mit den tiefer gestochenen Stäbchen.
Sieht nett aus, schön plastisch, aber die Wolle verschwindet darin,
ganz unwahrscheinlich.


(Hier ist die Farbe unrealistisch)

Der erste Versuch, mit der empfohlenen Nadelstärke, wurde viel
zu fest und zu klein. Nach ca. 10cm sah ich es ein und trennte wieder auf.

Der zweite Versuch mit einer Nadelstärke größer wurde ein wenig
besser, aber irgendwie und immer noch zu kurz und eng.
Dieses sah ich erst nach guten 30 cm ein... und trennte auf.

Dann lag alles ein paar Wochen in der Ecke.
Anschließend der Neustart.
Zwei Nadelstärken mehr, als empfohlen und immer schön locker
bleiben häkeln.

Naja, nun aber, jetzt stimmte das Maß. Länge, Weite alles i.O.
Die Ärmel habe ich ein wenig abgeändert.
Zum einen rundum gehäkelt, um mir das Zusammennähen zu ersparen,
und zum anderen ab Ellbogen bis zur Armkugel etwas weiter gehalten,
da ich gern Bewegungsfreiheit habe.

Die Wolle war leider schneller als ich.
Soll heißen, am Ende der Wolle war noch eine Menge Anleitung übrig.
Also mußte ich nachordern.
Nur war leider, fast 8 Monate nach dem Erstkauf natürlich die passende
Farbpartie nicht mehr zu haben. Und die Neue ist tatsächlich einen
Hauch heller.

Die anfänglich gefürchtete Musterborte ging super schnell und glatt von
der Hand.



Insgesamt habe ich also 1050 g Wolle verwurstelt.
Statt des vorgegebenen Satinbandes habe ich mir Häkelbänder zum
Verschließen gearbeitet.
Zum Schluß noch einen Aufhänger, schön breit,



Fertig! Hält übrigens richtig schön warm.



Dienstag, 30. August 2011

...

Dieser Song hat mich schon in meiner Jugend fasziniert.
30 Jahre her, das Ganze.
Vor kurzem durch Zufall wiedergefunden,
stell ich ihn doch gleich mal hier ein.

Leute, ich bin zu doof zum Einbinden, bzw. habe keine Lust mich da erst anzumelden.
Also, wen es interessiert, der folgt einfach diesem Link hier.

Er hat nix an Aktualität verloren und
diesselben Fragen stell ich mir bis heute.

Freitag, 26. August 2011

Willkommen ...

... auf der Welt, kleine Luna-Elise

Meine dritte Großnichte wurde geboren,
da muß doch eine Karte her.



Leicht gesagt, aber schwer getan, wenn man nach Monaten
mal wieder ins Bastelzimmer steigt.
Ich mußte feststellen, Papier war noch da, auch Karton
ließ sich finden, aaaaber

wo ist meine Schere, die normale? die kleine spitze?

wo ist mein Lineal?

Wo ist meine Pinzette, die schöne, gebogene?

wo ist Leim, irgendwelcher Leim, egal welche Sorte???

Tja, da hat wohl wer so einiges gebraucht, und ich stieg
(zeckenbelastet, und etwas wacklig) wieder zu Tal und
startete eine Umfrage.
Aber die liebe Familie, oder zumindest der Teil, der eben anwesend war,
konnte oder wollte sich an nix erinnern.
(Ich hätte es wissen müssen!)
Auf dem Rückweg war ich schon versucht, auch noch den Kater zu fragen ...

Nun ja, in diversen Schränken, Kästen und Schubladen wurde ich
nach und nach fündig. Solche Aktionen steigern nicht unbedingt den
Gesundungsprozess.
Beim anschließenden Ausschneiden des 3D Motives war ich zittrig wie
ein altes Weiblein. Selbst das Foto ist verwackelt.
Und nun begebe ich mich wieder in Ruhestellung ;-)
Danke fürs Anschauen

Mittwoch, 24. August 2011

Ixodida - doofes Etwas

Mich hat wieder einmal eine Zecke belästigt.
Nix Besonderes, das kommt ein paar Mal pro Jahr vor.
Ich bin gern und viel draußen, im Garten, im Wald...



Diese hatte es allerdings in sich.
So klein sie war, so "giftig" war sie.
Und nun, nach geschätzten fünf oder sechs Wochen,
sieht meine arme Haxe so aus



Frau Doktor, der ich diese Errungenschaft kürzlich vorführte, war begeistert.
Ein wissenschaftliches Lehrstück, so ein schönes Krankheitsbild.
Der mehrfarbige, tolle Fleck hat stolze 15 cm Durchmesser.
Ich bin begeistert,
hätte aber auch gut drauf verzichten können, denn
so eine Borreliose ist nix Feines und wirft Einen komplett in
die Ecke.
Nun muß ich also langsam machen, meinen dreiwöchigen Krankenschein
abarbeiten und brav meine Tablettchen nehmen.

Aaaaaber nadeln funktioniert noch! Bald habe ich mein Großprojekt fertig
und kann hier auch wieder etwas Gehandarbeitetes zeigen.

Mittwoch, 10. August 2011

ein bißchen Urlaub

ein paar freie Tage im Bayerischen.
Zum Beispiel am Starnberger See,
Bootshäuser




ein Bleßhuhn in seinem Nest.
Wollte nicht näher rangehen, um nicht zu stören.


Dieser Schwan schlappte keine 2m an mir vorbei
setzte dann zum abendlichen Putzen an.


In Hellabrunn war das Faultier erstaunlich
schnell unterwegs,






So schön, ein Mittagschläfchen, man hätte sich
glatt dazulegen mögen.




ein badendes Vinkunja hatte ich bisher auch
noch nicht gesehen.


Programm für Regentage: Museum
Hier, im Deutschen Museum, Blick in den
Führerstand der alten "Tante Ju"


Und ins Bergwerk geht es da auch...



Donnerstag, 21. Juli 2011

was wird denn das? (II)

Gestern abend, ein kleiner Fortschritt,
die Hülle ist aufgeplatzt, etwas
schwarz-orange-weißes drängt nach draußen.



Heute abend allerdings kein weiterer Unterschied
zu entdecken. Leichtes Anstupsen ergibt,
der kleine Motor schnarrt nicht mehr :-(



Wahrscheinlich war das Tierchen zu schwach,
um die Puppenhüllen abzustreifen.
Vielleicht fehlte Sonne, wer weiß...

Und was sollte es werden?
Meiner Meinung nach
ein Admiral (Vanessa atalanta)

Junior hatte direkt schon einen Willkommensgruß
gestaltet ... schade.

Dienstag, 19. Juli 2011

Deckchen

Brügger Häkelei war etwas, was ich noch nie
probiert hatte. Sieht aber interessant aus, also
ran an den Speck. sprich an die Anleitung.
In dem Fall, eine Diana spezial, Brügger Häkelei aus
dem Herbst 2010.



Beim Gelben muß jeder Bogen einzeln angesetzt werden.
Das heißt, es bleiben jede Menge Fäden zum Vernähen
übrig. Eine meiner "Lieblings"arbeiten".
Der Durchmesser beträgt ca. 32 cm.



Das Blaue hier besteht nur aus einem einzigen Bogen,
welcher gleich beim Häkeln an- und zusammengeschlungen wird,
fertig. Das Schwierigste hieran war die Beschaffung des
Stoffquadrates, farblich passend und nur 8 x 8cm groß.
Gesamtgröße ca. 30 cm.



Dieses Orangemelierte habe ich mir selbst zusammen-
gefriemelt. Ein paar Stäbchen, Luftmaschen, feste und Kettmaschen,
nicht mehr und nicht weniger.
Durchmesser hier ca. 17 cm.



Also, so schwer ist sie gar nicht, die Brügger Häkelei,
und ich glaube, da wird noch einiges folgen.

Viel Spaß beim Ansehen.
(Die Deckchen sind noch zu haben)

Montag, 18. Juli 2011

was wird denn das? (I)

Von Junior gestern im Garten entdeckt.
Eine Puppe, graugrün mit goldenen Punkten.
Sehr chic.



Und ab und an schnarrt sie los wie ein kleines Uhrwerk.
Von daher nehmen wir mal an, daß das Tierchen da drinnen
demnächst schlüpfen wird.
Die Sache wird beobachtet...